Wenn ich die letzten sechs Jahre Revue passieren lasse, gibt es eine Sache, die mir immer wieder in den Sinn kommt – die Tour de France. Am Anfang unserer gemeinsamen Reise standen wir an der Startlinie – voller Vorfreude, aber auch voller Unsicherheit, was uns wohl erwarten würde. Unsere Rennräder glänzten, die Energie war spürbar, und doch wussten wir nicht, wie steil die Anstiege sein würden, wie lang die Etappen und wie unberechenbar das Wetter. Wir hatten das Glück, in einem starken Team antreten zu dürfen – mit der DPU als Anfahrer an unserer Seite. Sie gab uns das richtige Tempo vor, half uns, den Rhythmus zu finden, und sorgte dafür, dass wir auf Kurs blieben. Die ersten Vorlesungen und praktischen Kurse waren wie flache Straßen: Orientierung, Routine – die Grundlagen, um Fahrt aufzunehmen. Noch etwas wackelig, noch ungewohnt, aber immer begleitet vom Blick auf unseren Anfahrer, der uns zeigte, wie man in diesem Feld fährt. Dann kamen die ersten steilen Anstiege: herausfordernde Prüfungen, lange Lernnächte, die Unsicherheiten während der Pandemie. Momente, in denen wir nicht wussten, ob wir das Ziel jemals erreichen würden. Und doch war die DPU für uns da – wie ein Begleitfahrzeug, das uns mit Wasser versorgt, wie eine Stimme im Funk, die sagt: „Ihr schafft das. Tretet weiter!“ Natürlich gab es auch viele Abfahrten – die Phasen, in denen es richtig leicht ging, in denen uns der Fahrtwind beflügelte. Erfolge, Freundschaften, unvergessliche gemeinsame Momente. Das waren die Etappen, die uns Kraft gaben, die Beine locker machten und uns zeigten: Diese Tour hat auch ihre Leichtigkeit. Die Tour demonstriert, dass man niemals allein fährt. Manchmal zieht einer die Gruppe nach vorne, manchmal fährt man im Windschatten eines anderen. Wir haben gelernt, uns gegenseitig zu unterstützen, uns zu motivieren und stark zu sein, weil wir zusammen unterwegs waren. Auch hier war die DPU – unsere Alma Mater, unser Anfahrer – nicht nur eine Institution, sondern auch der Rahmen, in dem wir als Team wachsen konnten. Nun stehen wir auf der Zielgeraden dieser langen Tour. Hinter uns liegen unzählige Kilometer voller Schweiß, Disziplin und ständigen Anhäufens von Wissen. Und vor uns liegt das Ziel, das einen Abschluss und gleichzeitig einen neuen Startschuss markiert. Hier geschieht nun etwas ganz Entscheidendes: Unser Anfahrer, die DPU, lässt uns ziehen. Sie hat uns begleitet, getragen, motiviert und in schwierigen Phasen wieder aufgerichtet. Jetzt aber zieht sie sich zurück, gibt das Tempo frei und überlässt uns unserem eigenen Rennen. Von hier an wird sich unser Feld auflösen. Jeder wird eigene Strecken fahren, neue Etappen meistern, eigene Siege erringen. Und doch bleibt die Verbindung: So wie ein Team, das einmal gemeinsam die Tour bestritten hat, immer verbunden bleibt durch die Erinnerungen an Schweiß, Wind, Anstiege, Tränen und Jubel, so bleiben auch wir durch unsere Erfahrungen, Erfolge und Freundschaften hier an der DPU miteinander verbunden. Die Tour lehrt uns eine letzte Lektion: Man muss treten können, wenn es bergauf geht, aber auch loslassen, wenn man den Schwung einer Abfahrt spürt. Genau so dürfen wir jetzt weiterfahren – mit Wurzeln in den Werten, die uns geprägt haben, und mit der Freiheit, eigene Rennen zu gewinnen. Nach unserer Zielankunft beginnt nun zugleich eine neue Tour. Zum Abschluss möchten wir all denen unseren tiefsten Dank aussprechen, die uns auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Ohne die Liebe, das Vertrauen, die Geduld und die Inspiration unserer Liebsten und ohne die wunderbaren Freundschaften und die Kameradschaft unserer Kommiliton*innen wäre diese Reise so niemals möglich gewesen. Unmittelbar nach ihrem Studium hat Dr.in med. dent. Dittmer die Arbeit in der Zahnarztpraxis ihres Vaters, Dr. med. dent. Helmut Dittmer, aufgenommen. In einem Brief Ende September schrieb sie: „Jeder Tag hält neue Herausforderungen für mich bereit, jedoch bin ich nach nun bereits vier Wochen in diesem wunderschönen Beruf davon überzeugt, dass mich das Studium an der DPU hervorragend vorbereitet hat. Ich betrachte das nicht als Selbstverständlichkeit, denn mir ist wohl bewusst, dass ich heute nicht an diesem Punkt stände, gäbe es die DPU nicht. Ein Teil der DPU-Familie gewesen zu sein und als Alumna weiterhin sein zu dürfen, ist eine große Ehre für mich. Herzlichen Dank für all die Möglichkeiten, die Sie uns an dieser Universität geboten haben und bieten.“ © Nik Pichler © Dr. med. dent. Helmut Dittmer Was amEnde bleibt Von Dr.in med. dent. Gloria Dittmer, ehem. Studiengruppensprecherin Gedanken der Studierenden nach dem sechsjährigen Studium an der Danube Private University (DPU) © wsfurlan/istockphoto.com © lucentius/istockphoto.com Romantische Rückblicke auf die Studienzeit „Den größten Teil unserer Studierenden gewinnen wir über Empfehlungen der Eltern der Studierenden, der Alumni und der Studierenden selbst. All diesen gilt unser Dank. Die DPU lebt bisher allein von den Studiengebühren. Nicht nur die Studierenden selbst mögen ihr Bestes im Studium hervorbringen, auch die Universität bemüht sich, zu Erfolg im Studium zu motivieren, humanistische Werte zu vermitteln und damit Spuren des Wohlbefindens für das ganze Leben zu legen“, so Prof.in h. c. Marga B. Wagner-Pischel, Präsidentin und CEO der Danube Private University GmbH. Brief einer Absolventin an Prof.in h. c. Marga B. Wagner-Pischel: „Ich möchte mich sehr herzlich für diese wunderbare Zeit des Studiums in Krems, Ihre Warmherzigkeit und Ihre Unterstützung bedanken. Mit Ihren Visionen, Ihrer Disziplin und Lebensfreude sind Sie ein großes Vorbild für mich. Ich wünsche Ihnen weitere schöne und erfolgreiche Projekte und natürlich viele gesunde und glückliche Jahre, in Liebe.“ „Der Tag an Ihrer Universität hat uns tief beeindruckt – ein Ort, an dem Wissen, Geist und Menschlichkeit in seltener Harmonie zusammenfinden. Die Begegnungen und die Atmosphäre dieses Hauses tragen jene besondere Wärme, die wahre Bildung lebendig werden lässt. Wir sind dankbar, dass unsere Kinder an einem Ort lernen dürfen, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern Persönlichkeiten wachsen lässt.“ Melike Bergfort Huang, Mutter von zwei DPU-Studierenden
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